Dienstag, 28. April 2009

Die Bikesaison hat begonnen

Der Schnee zieht sich nun zügig zurück und ich habe vorletztes Wochenende mein Bike reaktiviert. Und ich war nicht der einzige... Der Weg bis zur Arzler Alm war voll von Wanderern und Bikern und trotz der Tatsache, dass kurz vor der Alm noch die Lawine den Weg versperrt hat, herrschte auf der Alm Hochbetrieb. Mittlerweile wurde der Weg geräumt und man kann den 6m hohen Lawinenkegel bequem am Forstweg durchfahren bzw. durchwandern.
Letztes Wochenende haben wir es über die Rumer Alm probiert. Auch diese ist bereits schneefrei erreichbar und kann sich über riesigen Ansturm freuen. Leider ist die Alm dem Ansturm nicht wirklich standhalten und so mussten wir recht lange auf unser Essen warten...
Anschließend wollte ich noch die Verbindung zur Höttinger Alm erkunden. Leider schaut es da noch gar nicht so sommerlich aus, und so musste ich das Bike alleine bis zum Rastlboden über 5 Lawinenkegel tragen. Und auch der weitere Weg braucht noch ein paar Tage, denn kurz vor der Seilbahnquerung warten schon die nächsten Schneefelder. Aber im Vergleich zum Mittwoch hat sich der Winter schon wieder ein gutes Stück weiter zurückgezogen.

Donnerstag, 16. April 2009

Saisonende

Am Karsamstag haben wir mit dem Hirzer die heurige Saison vermutlich abgeschlossen. In den vergangenen Monaten sind sich 33 Touren ausgegangen und ich bin mit dem Winter daher durchaus sehr zufrieden. Besonders wenn ich an den hohen Pulvertouren-Anteil denke...
Die Tour auf den Hirzer ist leider nicht ganz 100%ig so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Normalerweise gehöre ich ja zu den Spätaufstehern, aber am Samstag wollten wir auch einmal früh dran sein und standen schon um ½8 auf den Skiern. Die Tour begann mit einem teilweise bereits aperen Forstweg und auch der erste „richtige“ Hang schaute nicht besonders schnee-überladen aus... Aber dann führte die Tour zu idealen Hängen mit immer noch sehr viel Schnee und die Vorfreude auf die bevorstehende Firn-Abfahrt war schon groß. Einzig der starke Wind war teilweise ein wenig ungut (und sollte uns später noch einen Strich durch die Rechnung machen).
Schon um elf waren wir wieder abfahrbereit und nach einem Sonnenbad machten wir uns daran den zu Firn genießen. Leider hatte es (aufgrund des Windes) noch nicht aufgefirnt und so war das Vergnügen dann doch nicht ganz so groß wie erwartet. Vermutlich hätte der Hang noch mindestens eine Stunde gebraucht (die ich in der Früh ohnehin noch gerne liegen geblieben wäre ;-)

Sonntag, 5. April 2009

Vom Pulver in den Firn

Letzte Woche hat der Frühling ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben!
Während ich vor einer Woche am Zischgeles noch die schönsten Pulverspuren ziehen konnte, hat uns am Mittwoch die starke Erwärmung einen Strich durch unsere Tour auf den Malgrübler gemacht. In der Meinung noch ein wenig Pulver zu erwischen, sind wir viel zu spät gestartet. Schon kurz nach dem Aufbruch hat sich gezeigt, dass mittlerweile die Firntouren-Saison angefangen hat. Und da im oberen Bereich rechts und links von der Tour relativ steile Hänge voller Schnee von der starken Sonne aufgeweicht wurden, beschlossen wir kurz vor dem Malgrüblerkar aus Sicherheitsgründen umzukehren.

Gestern haben wir dafür alles richtig gemacht. Die Tour auf die Grafmartspitze war einfach traumhaft. Während rundherum einige Wolken zu sehen waren, herrschte im Navistal den gesamten Vormittag strahlender Sonnenschein. Und so konnte wir die herrlichen Firnhänge genießen...

Der heutige Sonntag hat wettermäßig ein wenig durchwachsen begonnen, aber da sich mittags doch noch die Sonne herausgetraut hat, haben der Harry und ich beschlossen, noch ein letztes mal rodeln zu gehen. Laut www.winterrodeln.org sollte es auf der Stöcklalm nämlich noch recht gut gehen. Daher sind wir – skeptisch aber doch – los gezogen um in der kurzen Hose rodeln zu gehen...
Alles in allem ging die Bahn doch noch besser als erwartet ,und so konnten wir die Rodelsaison mit einem schönen Tag beenden.

Sonntag, 22. März 2009

Herrliche Pulvertouren Ende März

Der heurige Winter macht es möglich – da es im Februar andauernd Schneefall (und daher leider auch oft erhöhte Lawinengefahr) gegeben hat, liegt nun in allen Tourengebieten mindestens ein Meter Schnee. Und wenn man seine Touren schlau wählt gibt es immer noch jede Menge Pulver!
Dieses Wochenende haben wir uns zwei Touren in der Brenner-Gegend ausgesucht. Während die ersten paar hundert Höhenmeter meist schon sehr hart waren, fängt am ca. 1800m der schönste Pulver an. Insgesamt konnten wir so ca. 1700HM Pulverabfahrt genießen – und das Ende März! Ab morgen sollen noch einmal ein paar cm Neuschnee dazukommen. Vielleicht geht sich ja nächstes Wochenende noch eine Pulver-Abschluss-Tour aus bevor wir uns dann endgültig den Firntouren widmen...

Samstag, 28. Februar 2009

Wir haben uns getrennt!

Nur weil ich sie letzten Sonntag bei Schneesturm und Nebel am Sattelberg zurückgelassen habe, gehen wir nun getrennte Wege. Zumindest war ich heute alleine beim Lifthäuschen am Sattelberg. Also musste ich mir nach der Tour Ersatz beschaffen...
Die Rede ist natürlich nicht von meinem Schatz sondern von meinen Skistöcken, die ich letzte Woche beim Lifthäuschen vergessen hatte. Und nun hat vermutlich ein unguter Zeitgenosse ein zweites paar Stöcke im Keller. Möge er wenig Freude daran haben!

Die restliche Tour war viel besser als erwartet. Trotz Traum-Tag (und entsprechend vielen Tourengehern) haben wir es noch geschafft, ein paar Spuren in den Pulver zu ziehen.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Hurra der Winter ist da!

Nachdem wir die Anschläge in Mumbai glücklicherweise gut überstanden hatten, fanden wir bei unserer Rückkehr den "bestellten" Winter vor. Schon bei unserem Landeanflug auf Innsbruck, konnten wir auf der Seegrube die Skifahrer und Snowboarder beobachten. Einer Eröffnung der Tourensaison schon am Mittwoch nach unserer Rückkehr abends stand also nichts mehr im Weg.

Mittlerweile hat sich die abendliche Tour auf die Berger Alm schon zu einem Fixpunkt etabliert und auch einige "richtige" Touren sind sich mittlerweile ausgegangen (Widdersberg, Werfener Hütte, Hoher Kopf, Gammerspitze, usw.).

Nur mein fotogaphier- und Schreib-Drang hält sich noch in Grenzen...

Dienstag, 25. November 2008

Ueber Udaipur ans Meer nach Diu


Mehrere Seen befinden sich in Innenstadtnähe von Udaipur! Der große Maharaja-Palast, von dem bis 1948 der Maharana (direkter Abkoemmling der Sonne/des Mondes und unbesiegbar) regierte, wird heute als Museum sowie als Hotel genutzt. Hiermit (und mit noch ein paar anderen Hotels) verdient der Maharana 80.000 EURO/TAG!

Nachdem sich gegen Ende der Reise das Budget etwas schmaelert zogen wir ausnahmsweise ein "BILLIG- Guesthouse" vor... PANORAMA mit herrlicher Dachterasse wo wir uns den James-Bond-Film Octopussy ansahen!

Udaipur, im besonderen das Lake Palace Hotel, mitten im Pichola-See gelegen, war naemlich Drehort für Teile des James-Bond-Filmes Octopussy mit Roger Moore 1983.

Mit dem Nachtzug reisten wir tags darauf weiter nach Ahmedabad, von da weiter einen Tag mit Zug nach Veraval und weitere 3 h im Bus nach DIU! Dies ist eine Insel südlich der Küste des Bundesstaates Gujarat. Die 38,8 km² große Insel hat ca. 44.000 Einwohner. Die Stadt Diu liegt auf der Ostseite der Insel und ist für ihre Festung und ihre 3 alten portugiesischen Kathedralen bekannt. Eine Kathedrale wird noch als solche genutzt, eine weitere wurde zum Museum und die dritte zur Klinik umfunktioniert!

1509 kamen 23 portugiesischen Schiffen in einer großen Seeschlacht vor Diu, und vereinahmten diese Insel. Diese Seeschlacht war in ihren Auswirkungen eine der wichtigsten Schlachten der Weltgeschichte, da der Sieg der Portugiesen deren Vorherrschaft im Indischen Ozean einleitete und wichtige Waren- und Finanzströme auf neue Handelswege nach Europa umleitete.

Man stelle sich vor, dass diese Insel NIE zu England gehoerte, sondern bis 1961 (!!!) zu Portugal.
Da wurde Diu von indischen Truppen besetzt und wird nun von Delhi aus regiert. Dies hat den fuer uns den erheblichen Vorteil, dass man hier (im Gegensatz zu Gujarat - das Land auf der anderen Seite der Bruecke) jegliche Form von Alkohol geniessen kann!

Ausserdem nutzten wir die letzten herrlichen Tage an einsamen Sandstraenden! Nun sind die Einergietanks voll und wir motiviert auf den Alltag zu Hause! Es steht (nur) mehr eine 24h Zugfahrt nach Mumbai aus, hier werden wir 2 Tage bei den Ordensschwestern "Helpers of Mary" verbringen ehe wir am Sonntag in der Nacht die Heimreise antreten!


Ob es uns gefallen hat?? Einzelheiten zu Hause!